The Mesa was our only neighbour, and the closer we got to it, the more tantalizing it was. It was no longer a blue, featureless lump, as it had been from a distance. Its sky-line was like the profile of a big beast lying down; the head to the north, higher than the flanks around which the river curved.
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Das Haus des Professors: Eigentlich sind es zwei. Das alte Haus, in dem er mit der Familie gelebt, in dem er vor allem aber im Zimmer der Näherin unterm Dach sein Werk geschrieben hat. Acht Bände, Spanish Adventures in North America. Die sind fertig, die Töchter sind unter der Haube, gegen die Schwiegersöhne hat Professor Godfrey St. Peter, auch wenn sie ihn nicht weiter interessieren, nicht viel. Das erste Großkapitel von dreien, "The Family", zeichnet das Bild des Professors im Kreise der Lieben in einem Moment des heftigen Umbruchs: Er hat ein neues Haus gekauft und stellt fest, dass er aus dem alten nicht raus will. Eine totale Entfremdungserfahrung: Die Frau, die Kinder, das ganze eigene Leben, an dem er seit Jahren gebaut hat - nicht länger seins, er ist müde, er bleibt im alten Haus, unterm Dach.
Im dritten Großkapitel, "The Professor", zeichnet Cather die Groß- und Detailaufnahme des Professors. Die Familie ist in Europa, Godfrey St. Peter ergibt sich einem melancholischen Nichtstun und Dasein zum frühen Tode. All das wäre (nicht mehr als) gutbürgerliche Endzeitstimmungsmalerei mit gegenwartskritischen Elementen, wäre da nicht das mittlere Drittel, das Kapitel "Tom Outland's Story". Tom Outland ist in den Rahmenkapiteln nicht mehr am Leben. Er ging in den Krieg und kehrte nicht mehr zurück. Ein junger Mann, ein Genie irgendwie, das eine Erfindung zurückließ, die die eine Tochter St. Peters, einst Outlands Verlobte, und ihr Gatte zu Geld gemacht haben.
Auch sie bauen ein Haus, nennen es "Outland" (eine Domestizierung, wenn es je eine gab), das Häuserbauen ist wirklich ein bisschen dick allegorisch präsent in diesem Roman, wie überhaupt manche Parallel- und Oppositionsbildungen im Erzählbau sich der Deutung arg eifrig aufdrängen.
Wie aber das Mittelkapitel etwas ganz Anderes ins schöne Neuengland hineinragen und aus dem bürgerlichen Roman herausragen lässt, hat seinen Reiz. Erzählt wird Tom Outlands Vorgeschichte, erzählt wird, wie er ein in steile Felsen gehauenes Indianerdorf entdeckte und dort eine ganze Weile verbrachte. Das Kapitel sucht den Bruch, auch indem es sich dem Abenteuerromangenre stark anschmiegt. Und auf die Existenzerschütterungsfunktion, die es in der Professorlebensbeschreibung besitzt, lässt es sich nicht festnageln. Das rumort im Erzählleib wie im Geist des Professors weiter.
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